Archiv für das Tag 'Vermögenssparplan'

Der DWS Vermögenssparplan Premium verbindet ratierliches Aktienfondssparen mit der Zusage das zu Beginn der Auszahlungsphase mindestens der Betrag der vom Anleger eingezahlten Altersvorsorgebeiträge inklusive der eventuell berechtigten Zulagen zur Verfügung steht. Individuelles Management des Sparplan-Depots ermöglicht die Nutzung des Cost-Average-Effekts, bei dem weniger Fondsanteile bei hohen Notierungen, dafür automatisch mehr bei niedrigen Kursen gekauft werden um somit langfristig einen günstigen Einstiegspreis zu erzielen.

Wer möchte erhält mit Vermögenssparplan Riester-Förderung

Der empfohlene Mindestbeitrag liegt bei 25 € monatlich, wobei Beiträge prinzipiell in unbegrenzter Höhe ausführbar sind. Konzipiert wurde der Vertrag als Riester-Fondssparplan, ermöglicht aber auch die Einzahlung nicht förderungsberechtigter Beträge. Der Vertragsbeginn muss vor dem 54. Geburtstag des Anlegers erfolgen.

Bis zum 55. Geburtstag sind Zuzahlungen in unbegrenzter Höhe denkbar, danach nur bis zu Riester-Beitragsobergrenze. Während der Ansparphase sind Zuzahlungen oder die Erhöhung der laufenden Beiträge rechtzeitig zum Zahlungstermin möglich. Ebenso können bei Veränderungen der finanziellen Situation die Beiträge herab- oder ausgesetzt werden. Kapitalentnahmen während der Ansparphase des DWS Vermögenssparplan sowie die Kündigung vor dem 60. Lebensjahr sind durchführbar, wobei auf alle Erträge der persönliche Steuersatz entfällt, verbunden mit weiteren eventuellen Nachteilen.

Flexibler Beginn der Altersrente

Der Anleger kann den Beginn der Auszahlungsphase flexibel zwischen dem 60. Und 67. Lebensjahr wählen. Das Kapital bzw. ein Teil davon kann in Form einer einmaligen Kapitalauszahlung abgerufen oder in Form einer lebenslangen Rente ausbezahlt werden. Zu beachten ist, das Kapital aus geförderten Beiträgen nur zu 30 % entnommen werden darf. Ein Teil des Habens wird direkt in eine Rentenversicherung, die ab dem 85. Lebensjahr mit der Auszahlung beginnt, eingezahlt. Ein Auszahlungsplan regelt bis zum 85. Lebensjahr die monatliche Auszahlung aus dem verbleibenden Guthaben.

Für ungeförderte Beiträge mit einer Vertragslaufzeit von mindestens 12 Jahren und Vollendung des 60. Lebensjahres gilt die hälftige Besteuerung der Erträge mit dem persönlichen Steuersatz. Sowohl während der Ansparphase und dem Auszahlungsplan ist das Fondsguthaben vererbbar.

Pefalu

Höhere Rente mit Fonds-Rente?

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wird die private Altersvorsorge immer wichtiger. Sich nur auf die staatliche Altersvorsorge zu verlassen wäre in der heutigen Zeit bringt das nächste Problem mit sich – viele stehen vor der Entscheidung, ob sie eine private Rentenversicherung abschließen sollen und in welcher Form diese private Vorsorge erfolgen soll.

Grundsätzlich eignen sich konventionelle Rentenversicherungen oder Lebensversicherungen vor allem für sicherheitsorientierte Anleger, die mit einer festen Rente rechnen wollen oder müssen. Alternativ dazu bieten sich so genannte Fonds-Renten an. Hierbei werden in der Regel sämtliche Beiträge abzüglich Vertriebskosten bzw. Ausgabeaufschlag in Fonds investiert. Daneben existieren auch Produkte, bei denen nur die Überschussbeteiligung in Fonds fließt.

Faustregel: Je Jünger der Sparer desto höher die Aktienquote

In welche Fonds der Anleger investiert, hängt - sofern er sich überhaupt selbst darum kümmern möchte - von seinen persönlichen Vorlieben ab. Tendenziell gilt: Je jünger der Sparer ist, desto höher sollte die Aktienquote sein. Immerhin sind Aktien historisch gesehen die Anlageform, die die beste Rendite erwirtschaftet, zumindest langfristig. Durch eine Rendite, die erwartungs- und erfahrungsgemäß durchaus im Bereich von 7-8 % pro Jahr liegt, fällt die Rente in der Regel entsprechend höher aus, als bei konservativen Produkten.

Kursschwankungen der Fonds gleichen sich über die Jahre hinweg aus

Kursschwankungen spielen meistens nur eine untergeordnete Rolle, wenn man bedenkt, dass die Laufzeit einer Fondsrente für einen 20 jährigen Mann durchaus 40 - 50 Jahre betragen kann. Allerdings haben Fonds-Renten einen gravierenden Nachteil: Sollten die Beiträge zu 100 % in Aktienfonds fließen und der Aktienmarkt direkt vor Beginn der Rentenzahlung einbrechen, kann dies durchaus deutliche Nachteile bedeuten. Die Rente fällt dann oft unerwartet niedrig aus. In Anbetracht dieses Risikos, sollten nur Produkte gewählt werden, bei denen der Rentenbeginn variabel gewählt werden kann oder aber Angebote, die zum Ende der Sparphase in sichere Rentenfonds umschichten, bzw. gar eine Garantie anbieten wie die DWS mit der Höchststandssicherung des DWS Vermögenssparplans.