Archiv für das Tag 'Sparer'

Für die Gestaltung der individuellen Altersvorsorge kommen für die meisten Anleger auch Investmentfonds in Frage. gerade vor dem Hintergrund der langen Anspardauer von nicht selten mehr als 30 Jahren, rentieren sich wachstumsorientierte Investmentfonds besonders. Die Rendite liegt bei einem langfristigen Anlagehorizont meist im hohen einstelligen Bereich und damit über dem Durchschnitt langfristiger Anlagen.

Fonds-Sparpläne unterliegen der Abgeltungssteuer – Riester-Renten nicht

Aufgrund der kommenden Abgeltungssteuer und dem damit verbundenen Wegfall der Spekulationsfrist, fragen sich viele Sparer und Anleger allerdings, ob der Abschluss einer Fonds-Rente überhaupt sinnvoll ist. Eine pauschale Beantwortung dieser berechtigten Frage ist allerdings nicht möglich. Vielmehr gilt es zwischen riestergeförderten Vorsorgeprodukten und privaten Fondssparplänen zu unterscheiden. Bei letzteren greift nämlich sehr wohl die Abgeltungssteuer. Demgegenüber bleibt der Ertrag aus ersterer Vertragsform stets von der Abgeltungssteuer nicht betroffen. Lediglich der Ertragsanteil ist bei mit dem persönlichen Steuersatz bei Rentenbeginn zu versteuern.

Damit ist die Riesterrente in der Regel die bessere Wahl, da die meisten Rentner keine, oder nur sehr geringe Steuern bezahlen müssen. Private Fondssparpläne eignen sich dagegen vor allem für Personen mit hohem oder sehr hohem Einkommen und Spitzensteuersatz. Diese erzielen durch die Einführung der Abgeltungssteuer eine relative Steuerersparnis. Allerdings leiden auch diese Anleger unter dem Wegfall der Spekulationsfrist.

Anbieter von Fonds-Renten vertrauen wie auch viele Anleger auf die „großen“ Fonds

Grundsätzlich eignen sich für den langfristigen Vermögensaufbau vor allem Fonds, die auf solides Wachstum und nicht auf Spekulation setzen. Große Fonds, mit historisch nachvollziehbarer Kursentwicklung sind zum Beispiel Ari Deka, der Templeton European Growth Fund oder der Vermögensbildungsfond I von DWS.

Auch wenn beides ähnlich klingt, so ist ein Rentenfonds etwas anderes als eine Fonds-Rente.
Unter einem Rentenfonds versteht man einen Investmentfonds, der überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere investiert. Eine Fonds-Rente ist dagegen eine bestimmte Form der privaten Altersvorsorge, welche Vermögen aufbaut indem sie in verschiedene Investmentfonds investiert.

Rentenfonds Geldanlage in festverzinsliche Wertpapiere

Rentenfonds gelten als beliebte Anlageform für konservative Sparer. Der gute Ruf stammt aus der in der Vergangenheit relativ konstanten Wertentwicklung der in Rentenfonds enthaltenen Wertpapiere. Diese erzielten in den letzten Jahrzehnten durchschnittliche Renditen zwischen 5 und 6 Prozent pro Jahr, ohne ein ähnliches Risiko wie z.B. Aktienfonds aufzuweisen. Wenn es auch immer wieder schlechte Jahre für Rentenfonds gibt, so lohnt sich diese Form des Sparens insgesamt doch mehr als das Sparen auf einem Sparbuch oder Termingeldkonto. Rentenfonds haben – sofern sie in Euro ausgestellt sind und kein Währungsrisiko beinhalten - nur geringe Wertschwankungen, und werden daher zur Absicherung privater Vermögen für ältere Sparer empfohlen.

Fonds-Rente die private Rentenversicherung

Eine Fonds-Rente dagegen ist eine private Rentenversicherung, bei der die Beiträge des Versicherten während der Ansparphase in Investmentfonds angelegt werden. Das können sowohl Rentenfonds als auch Aktienfonds oder Immobilienfonds sein, bzw. Mischungen dieser Fondsarten. Je nachdem, wie sicherheitsorientiert der Sparer ist, unterliegen diese Investmentfonds starken Wertschwankungen, die sich zum Stichtag, wenn die Auszahlphase beginnt, direkt auf die Höhe der monatlichen Raten auswirken.

Die eingezahlten Beträge einer Fonds-Rente erhält man zu einem im Voraus bestimmten Datum in monatlichen Raten zurück, sollte zu diesem Zeitpunkt noch keine Rente notwendig sein, so lässt sich bei Fonds-Renten der Beginn der Altersrente teils flexibel um mehrere Jahre verschieben. Über das auf einen Rentenfonds eingezahlte Geld dagegen kann man jederzeit frei verfügen.

Sparer haben inzwischen viele Auswahlmöglichkeiten, wenn sie nach Finanzprodukten für den langfristigen Vermögensaufbau suchen.

Häufig bietet es sich an in regekmässigen, d.h. z.B. monatlichen Raten kleine Summe innerhalb eines so genannten Sparplans zu einem kleinen Vermögen anzusammeln, sprich anzusparen. Dazu bieten Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften ganz verschiedene Arten von Sparplänen zur Auswahl. Eines dieser vor allem bei Jüngeren sehr beliebten da chancenreichen Anlageprodukte der Fondssparplan.

Mit Fondssparplan dauerhaft kleine Beiträge investieren

Wer mit Fonds sparen möchte, entscheidet sich häufig für einen Fondssparplan. Dabei wird in selbst festzulegenden, meist monatlichen Abständen eine vorher festgelegte Summe Geld in Investmentfondsanteile angelegt. Je nach aktuellem Wert des Fonds kauft ein Sparer dann mit jedem monatlichen Beitrag eine bestimmte Anzahl von Investmentfonds-Anteilen. Durch die dauerhaften aber gleichmäßig hohen Sparbeiträge werden in Zeiten schwacher Aktienmärkte überdurchschnittlich viele Fondsanteile erworben, in guten Börsenphasen steigt der Preis je Anteil und damit auch das angesammelte Vermögen des Sparers. Der so genannten Cost-Average Effekt bewirkt, dass sich über die Dauer des Sparplans gute und schlechte Börsenphasen ausgleichen und Fondssparplan Sparer einen durchschnittlichen Ertrag erzielen, der in der Vergangenheit oberhalb von Sparzinsen lag.

Fondssparplan einrichten ist einfach und schnell gemacht

Einen Fondssparplan einzurichten ist einfach. Im ersten Schritt müssen Sparer zunächst ein Depot bei einer Fondsgesellschaft oder Fondsbank (z.B. Frankfurt Fondsbank, ebase) eröffnen. Dieser Schritt kann immer häufiger online über das Internet bzw. die Homepage des Anbieters oder einer Vermittlers erfolgen. Im zweiten Schritt muss sich der Anleger dann für einen oder mehrere bestimmte Investmentfonds entscheiden, in die er zukünftig regelmäßig sein Kapital investieren möchte. Dabei gilt es Mindestanlagesummen zu beachten, die häufig 25,- Euro bis 50,- Euro pro Monat oder auch Quartal betragen und somit eigentlich jedem Sparer aufzubringen sind.

Ist dieses geschehen, wird im Rahmen des Fondssparplan eine Art Dauerauftrag eingerichtet. Das bedeutet, der Kunde ermächtigt und beauftragt die Fondsgesellschaft, im festgelegten Rhythmus für einen bestimmten Betrag spezielle Fondsanteile zu erwerben. Der Kauf der Fonds-Anteile erfolgt automatisch, sodass sich der Kunde nicht mehr darum kümmern muss. Der entsprechende Geldbetrag wird vom Konto des Kunden abgebucht und die davon erworbenen Fondsanteile werden dann in das Fondsdepot eingebucht.

Wer Geld braucht kann Guthaben während der Laufzeit auflösen

Der Fondssparplan zeichnet sich unter anderem durch eine sehr große Flexibilität aus, da die Anteile jederzeit wieder verkauft werden können, oder auch in andere Fonds umgeschichtet werden können. Zudem kann man die Anlage ab einer bestimmten Spardauer auch als relativ sicher bezeichnen, wobei die Rendite besonders bei Aktienfonds ohnehin zu den höchsten im Sparplan-Bereich überhaupt zählt.