Archiv für das Tag 'Rentenversicherung'

 

Und wieder keimt die Diskussion um den Sinn einer privaten Altersvorsorge für Geringverdiener auf. Die Frage, auf die es derzeit keine wirklich Antwort gibt lautet ganz einfach: Wenn die private Rentenversicherung wie die Riester-Rente bei Angestellten oder auch Rürup-Rente bei Selbstständigen auf die Grundsicherung (auch unter dem Begriff Sozialhilfesatz bekannt) angerechnet wird, sparen diejenigen, die eine solche private Rentenvorsorge abgeschlossen haben mit ihren Rentenbeiträgen nur dafür, dass sie der Gemeinschaft später weniger „auf der Tasche liegen“?

„Ja, aber“ lautet die Antwort, die die Deutsche Rentenversicherung ebenso wie Fachleute in Universitäten und Medien immer wieder dafür finden. Tatsache ist, dass die Einkünfte aus einer privaten Zusatzrente auf das Grundeinkommen angerechnet werden, d.h. wer zusätzlich zu seiner gesetzlichen Rente eine private Rente bezieht, der hat sofern er damit über den Satz der gesetzlichen Grundsicherung kommt, keinen Anspruch auf weitere staatliche Unterstützungszahlungen. Wer trotz zweier Renten oder aus seiner einen Rürup-Rente weniger Altersruhegeld bezieht als die dann aktuelle Grundsicherung verspricht, bekommt einen Aufschlag aus der staatlichen Sozialkasse. Was auch bedeutet: Wer jetzt gar keine Rentenversicherung besitzt, der wird später dennoch mit Grundsicherung bedacht, was dem Grundkonzept unserer Gesellschaft „niemand muss verhungern“ entspricht. 

Grundsicherung bekommt auch wer keine Rentenbeiträge gezahlt hat

Dieses Grundkonzept ist logisch und notwendig, verärgert aber diejenigen, die sich mühsam jeden Monat ein paar Euro für die Rente zurücklegen, jetzt weniger zum Leben haben und später das gleiche besitzen wie jemand der sich um Nichts gekümmert hat und trotzdem Geld bekommt. 

Dennoch müssen die Antworten auf diese Fragen heute wage und im Ungefähren bleiben. Wer weiß ob in 30 Jahren noch eine Grundsicherung existiert und – wenn – in welcher Höhe diese tatsächlich für diejenigen aufkommt, die keine Zahlungen in eine Rentenkasse geleistet haben. Heute darüber zu urteilen was die Zukunft vielleicht bringen mag ist aus Sicht der Betroffenen logisch, aber nicht unbedingt sinnvoll – schon aus diesem Grund lohnt die finanzielle Anstrengung einer privaten Vorsorge mit z.B. einer Fonds-Rente, wer weiss welche Zeiten noch auf die Gesellschaft, Wirtschaft und spätere Rentner zukommen werden und vor allem an welchem Ort die eigene Rente ausgegeben werden soll. Dies können Inhaber einer selbst erarbeiteten (ersparten privaten) Rente nämlich in jedem Fall selbst entscheiden.

 

Die Botschaft ist erfreulich und dennoch mit ein wenig Vorsicht zu genießen.Deutsche Sparer haben trotz Wirtschaftskrise und Börsenschwäche bislang keine Einschränkungen an der eigenen Altersvorsorge vorgenommen. Das ist löblich, aber aus Sicht der einzelnen Sparer auch nachvollziehbar – wer seine Altersvorsorge auf eine private Rentenversicherung stützt, muss jeden Monat seinen Beitrag bezahlen, will er den eigenen Rentenanspruch in der geplanten Höhe aufrecht erhalten. Zudem ist die Aussetzung der eigenen Altersvorsorge sicherlich nicht der erste Schritt, der am Beginn einer Krise vorgenommen wird. Zunächst spart man an den alltäglichen Ausgaben und führt diese zurück, erst wenn sich dann weitere Lücken ergeben, geht es ans „Eingemachte“ und jeder Betroffene muss sich bewusst machen, dass es jetzt an der Zeit ist sich einzugestehen, dass das Geld nicht reichen wird und die eigene Altersvorsorge einfach zu schwer belastet.

Im Schnitt 130 Euro Sparrate pro Person

So gesehen ist es wenig erstaunlich, dass die von YouGovPsychonomics AG im Auftrag der Versicherungskammer Bayern durchgeführte Umfrage mit dem Titel „Altersvorsorge in der Finanzmarktkrise“ eben jene Annahme als Umfrageergebnis ergeben hat. Im Rahmen der Studie wurden 1.250 Personen befragt, die zu 82 Prozent bislang keine Reduzierung der eigenen Altersvorsorge vorgenommen hatten. Mit im Schnitt 130 Euro pro Person und Altersvorsorge ergibt sich hier doch ein merkliches Einsparpotential, sollte sich die Situation für die einzelnen Betroffenen verschlechtern. 

Wenig Vertrauen für Fonds-Rente und Aktien

Auch wenn die Befragung repräsentativ ist, nehmen wir mal an, dass die Fragestellung auch ein bisschen zu Gunsten der klassischen Rentenversicherung und gegen Aktien und Investmentfonds formuliert wurden. Als Ergebnis hält YouGovPsychonomics AG (vielleicht deshalb) fest, dass nur 14 Prozent der Befragten Vertrauen in Investmentfonds und lediglich 6 Prozent der Befragten Vertrauen in Aktien hatten. Die „Altersvorsorge Vertrauen“ Spitzenplätze belegen Immobilien, Gold und Sparbücher, was an und für sich lobenswert, aber eben auch kein perfekte Empfehlung für eine private Altersvorsorge ist.

Zum Schluss wurde es einfach zu teuer, das in der Twin Star Rentenversicherung enthaltene Anlagerisiko abzusichern, deshalb ist die Entscheidung die in den letzten Jahren erfolgreich vertriebe Twin Star Police Police aus dem Vetrieb zu nehmen sicherlich nachvollziehbar. Welche Absicherungskosten? Anders als herkömmliche fondsgebundene Rentenversicherungen bietet oder besser gesagt - bot - die Axa Versicherung mit Twin Star eine auf derivative Instrumente ausgerichtete Altersvorsorge. Das hatte den Vorteil, dass deutlich mehr Flexibilität bei der Risikovorsorge bestand und zudem die einzelnen Risiken durch entsprechende Produkte besser und günstiger abgesichert werden konnten. Funktioniert hat dieses Konzept allerdings nur solange es keine größeren Ausfälle bei Kreditschuldnern und ausreichend Liquidität gab.

Kosten der Risikoabsicherung stiegen sprunghaft

In Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrise steigen die Absicherungskosten mit dem Ausfallrisiko sprunghaft in die Höhe, was dem Versicherungskunden aber nicht interessieren muss, da er garantierte Leistungen aus seinem Versicherungsvertrag erzielen wird - unabhängig davon ob die Versicherung daran Geld verdient oder nicht. Mit steigenden Risikoprämien sank der Erlös für die Axa Versicherung in den letzten Monaten zusehends, so dass man sich jetzt entschloss das Angebot (vorerst) aus dem Vertrieb zu nehmen. Das ist gut für bereits bestehende Kunden, da sich an ihren Verträgen nichts ändert und zudem ein größer AXA Unternehmensgewinn sich positiv auf die Überschussbeteiligung der eigenen Altersvorsorge auswirkt. Für Neukunden dürfte es auch kein gravierender NAchteil sein, auch andere Anbieter haben aussichtsreiche Altersvosorge Angebot. Nur für AXA Versicherungen ist es ein herber Rückschlag, verlieren sie mit der Twin Star Altersvorsorge eines ihrer bestverkauften und (ehemals) ertragsstarken Angebote.

Viele Kunden, die sich eine private Altersvorsorge aufbauen möchten, kennen sicherlich das Produkt der privaten Rentenversicherung. Es handelt sich dabei um einen Sparvertrag, der zumeist von Versicherungsgesellschaften angeboten wird. Ein relativ neues Angebot im Rahmen der privaten Rentenversicherung ist die Fondsgebundene Rentenversicherung. Grundsätzlich sind die beiden Produkte von ihrer Struktur her gleich aufgebaut, sie unterscheiden sich lediglich darin, in welche Finanzprodukte die Versicherungsgesellschaft das Kapital der Anleger investiert.

Wandelbare Anlage in Investmentfonds – Tausch während der Laufzeit möglich

Bei der “normalen” Rentenversicherung sind dieses zumeist recht sichere Produkte wie zum Beispiel Rentenpapiere und Bundeswertpapiere. Bei der Fondsgebundene Rentenversicherung investiert der Versicherer das Kapital der Versicherten in bestimmte Investmentfonds. Welche speziellen Fonds das sein sollen, kann sich der Kunde zumeist bei Vertragsabschluss aussuchen. Zudem hat er in den meisten Fällen noch die Möglichkeit, die Fonds während der Vertragslaufzeit zu tauschen oder umzuschichten.

Mehr Rendite bedeutet höhere Rente durch fondsgebundene Rentenversicherung

Die Fondsgebundene Rentenversicherung soll dem Kunden vor allem den Vorteil bringen, dass der Gesamtertrag im Durchschnitt höher ist, als bei der herkömmlichen privaten Rentenversicherung. Besonders, wenn sich der Kunde bzw. die Versicherungsgesellschaft für eine Anlage in Aktienfonds entscheidet, kann man aus der Vergangenheit heraus davon ausgehen, dass die Rendite im Schnitt zwischen 6-8 Prozent pro Jahr beträgt. Eine klassische private Rentenversicherung würde im Durchschnitt eine Rendite von wahrscheinlich zwischen 4-5 Prozent aufweisen.

Da manche fondsgebundene Rentenversicherungen inzwischen auch die geforderten Riester-Kriterien erfüllen, also Garantie des eingezahlten Kapitals und Verrentung des Kapitals nach Ablauf des Vertrages, kann der Kunde also diese Alternative auch dann wählen, wenn er eine staatliche Riester Förderung in Anspruch nehmen möchte.

Das Ziel von Fondrenten wie der Condor Fonds-Rente besteht in der Erwirtschaftung einer attraktiven Rendite bei gleichzeitiger Reduzierung bzw. Geringhaltung der wirtschaftlichen Risiken. Die Versicherung verteilt das in Investmentfonds angesparte Vermögen daher zu unterschiedlichen Teilen in Aktienfonds, Rentenfonds und anderen Investmentfonds.

Condor Fonds-Rente - Rentenversicherung mit Investmentfonds

Das Konzept der Condor Fondsrente besteht in einer Rentenversicherung deren Kapital durch den Erwerb von Fondsanteilen während der Ansparphase aufgebaut wird. Im Vergleich zur klassischen Rentenversicherung bietet das Condor Renten-Konzept eine höhere Renditechance und kann vertraglich flexibler gestaltet werden, als dies bei herkömmlichen Rentenversicherungen der Fall ist. Weiterhin vorteilhaft gestaltet sich die verträgliche und transparente Kostenbelastung, welche im Wesentlichen aus den Kosten der Investmentfonds und deren Verwaltung durch Condor besteht. Darüber hinaus sind verschiedene Auszahlungsmöglichkeiten vorgesehen, d.h. die Condor Fonds-Rente bietet z.B. die Möglichkeit einer Sofortrente mit der Sparer sofort die Altersrente gegen eine Einmaleinzahlung aufbessern können.

Drei verschiedene Fonds-Renten zur Auswahl

Condor bietet Fonds-Renten in drei unterschiedlichen Varianten als Comfort Linie, Compact Linie und die Gruppen Linie zur Auswahl. Die Comfort Linie ist u.a. besonders geeignet für eine weitreichende private Vorsorge mit einer hohen Flexibilität der Beitragszahlung.

Die Compact Linie ist zweck- und renditeorientiert und die Gruppen Linie bietet einen Sondertarif zur Absicherung größerer Personengruppen an. Großer Beliebtheit erfreut sich u.a. auch die Invest Rente, eine Rente mit Verknüpfungen aus Investmentsparen, Versicherungsschutz, fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherung sowie Vermögen mit Todesfallschutz. Die Investment Rente ermöglicht lebenslangen Versicherungsschutz mit variablem Beginn zwischen dem 55. und 85. Lebensjahr mit guten Renditefaktoren, attraktiven Auszahlungskonditionen und Hinterbliebenenversicherung.

Zwischen dem 55. und 85. Lebensjahr kann man über den Beginn der Rente selbst entscheiden. Das Rentenkapital bleibt im persönlichen Fondsvermögen, wenn jemand länger als gedacht arbeitet und sich der Rentenbeginn dadurch verschiebt. Rentengelder können auch vorher schon ausgezahlt werden, wenn eine Teilrentenzahlung notwendig sein sollte.

Pefalu

Fonds-Rente Zurich Dt. Herold

Die Versicherung “Deutscher Herold” gehört zur Zurich Financial Services Group. Das Unternehmen bietet Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge auf der Basis von Investmentfonds unter Einbeziehung der Riester- oder der Rürup-Rente an. Diese Angebote sind von Zurich dt. Herold, bzw. von der Zurich Versicherung erhältlich.

Das Alterssicherungskonzept der Zurich Versicherung berücksichtigt persönliche Vorstellungen von einer bestimmten Einkommenshöhe und Einkommensdauer im Ruhestand und kann auf Wunsch bestehende staatliche Fördermöglichkeiten in die Ansparungsphase einbeziehen. Das Konzept wendet sich an junge Berufseinsteiger, Menschen in den mittleren Jahren und auch an solche, die erst im vorgerückten Alter finanziell in der Lage sind, Geld für eine Zusatzrente anzulegen.

Zurich Fonds-Rente in verschiedenen Rentenversicherungs-Varianten

Auf der Basis von Investmentfonds bietet die Zurich Gruppe Deutschland mehrere Rentenversicherungsmodelle an. Dazu gehören Zurich Invest Förderrenteninvest, Vorsorgeinvest und Vorsorgeinvest Premium. Mit ihnen ist es möglich, Geld in Investmentfonds anzulegen und gleichzeitig den Schutz einer Altersersicherung zu genießen. Allen diesen Versicherungsmodellen ist gemeinsam, dass flexibel zwischen verschiedenen Beitrags- beziehungsweise Anlagemodellen, gewählt werden kann. Das heißt, es gibt zur regelmäßigen Beitragszahlung die Alternative der Einmalzahlung. Darüber hinaus kann jederzeit Kapital zugeführt oder per Teilauszahlung entnommen werden.

Förderrente ist Riester-Rente der Zurich Versicherung

Förderrenteninvest ist eine private Riesterrente. Sie bietet alle Vorteile der Riesterrente, wie geringe Selbstkosten, kein Zugriff auf die Einlagen bei Arbeitslosengeld II-Empfang und garantierte lebenslange Rentenzahlung. Bei diesem Versicherungsmodell ist zu beachten, dass das Höchsteintrittsalter bei 55 Jahren liegt.

Alle anderen Versicherungsformen, wie Zurich Vorsorgeinvest, können während der Verfügungsphase wahlweise in einem Betrag oder als monatliche Rente ausgezahlt werden. Zu den Vorteilen des Versicherungsmodells Zurich Vorsorgeinvest Premium gehört, dass in den letzten fünf Jahren eine Höchststandssicherung auf Wunsch des Sparers erfolgen kann, sodass spätere Verluste keinen Einfluss auf die Höhe der Rente haben.

Eine Fondsrente kann je nach der steuerlichen Situation als Privatrente, Direktversicherung oder als Basisrente abgeschlossen werden. Der Sinn einer Axa Fonds-Rente ist eine Ausnutzung der globalen Märkte im Hinblick auf zu erwartende sichere Renditen unter Berücksichtigung steuerlicher Vorzüge. Mit dem Axa-Tarif wird eine Leistungsstarke Alternative gegenüber einer klassischen Fondsanlage im Depot, mit steuerlichen Vergünstigungen geboten. Durch eine Modifikation der Fondsauswahl, wurde z.B. die Auswahl der Fonds auf qualitativ hochwertige Fonds reduziert. Kunden brauchen sich vor Vertragsabschluss nicht mehr zwischen einer Lebens -oder Rentenversicherung entscheiden, da diese gekoppelt wurden.

Flexibles Axa Fonds-Rente Konzept bietet Vorteile bei Abgeltungssteuer

Axa Fonds-Rente Kunden schließen zunächst einen Grundstandard ab, je nach Dauer ist daran eine Abruf -und beitragsfreie Verfügungsphase bis zum 80. Lebensjahr gekoppelt, mit einer anschließenden optionalen Renditephase. Flexible Zuzahlungen in der Fonds-Renten Ansparphase sind jederzeit möglich. Bei Zahlungsschwierigkeiten durch Arbeitslosigkeit kann die Zahlung der Beiträge bis zu 3 Jahren ausgesetzt werden, bei vollem Schutz im Falle eines vorzeitig eintretenden Todesfalls. Bei einem Ablauf der Axa Fondsrente besteht die Möglichkeit einer Fondsübertragung oder einer Teilkapitalabfindung. Auch die Wahl einer konventionellen Rente mit Garantie bzw. eine Mischung ist machbar. Die durch die Abgeltungssteuer fällig werdenden Zahlungen auf Kursgewinne können die Anleger durch die Wahl einer fondsgebundenen Versicherung anstelle einer Aktienfondsanlage ab 2009 ihre Steuerbelastung deutlich verringern.

Sparer haben die Wahl zwischen mehr Renditechancen oder Garantie

Bei der Axa Fondsrente ist die Höhe der späteren Rente von der Entwicklung der Fonds abhängig, was die Renditechancen erhöhen kann, gleichzeitig erhöht sich damit auch das Risiko. Bei der Garantie-Fondsrente stehen dem Anleger in jedem Fall die eingezahlten Beiträge zur Verfügung, unabhängig von der Wertentwicklung der Fonds. Der Kunde hat die Möglichkeit einer eigenen Fondsauswahl. Das Höchstalter des Rentenbeginns ist 80 Jahre.

Sparbeiträge von Fondsrenten werden nicht von der Axa Versicherung, sondern von einer Investmentfondgesellschaft verwaltet. Die Sparbeiträge fließen in Fonds, statt in festverzinslichen Anlagen.