Derzeit bieten, dank der tiefen Kurse, etliche Fonds eine ideale Möglichkeit um dort sinnvoll zu investieren. Der Skandia Emerging Market Debt A3 gehört zu den Anlagen, die eigentlich in jedem langfristig ausgerichteten Portfolio einen Platz haben sollten.
Der Rentenfonds Schwellenländer bietet eine Möglichkeit im Rahmen der Skandia Fonds-Rente mit Hilfe des Wachstums der Schwellenländer (wie z.B. Brasilien, China, Indien) eine renditestarke Altersvorsorge aufzubauen.
International erfahren Skandia und Old Mutual
Die seit 2006 zum Britisch-Südafrikanischen Versicherungskonzern Old Mutual gehörige, ehemals als Lebens- und Feuerversicherung bereits 1855 in Stockholm gegründete Skandia, bietet im Rahmen der angebotenen Fonds-Rente diverse Vorteile: So kann eine private Fonds-Rente ab einem monatlichen Mindestbeitrag von 35 Euro abgeschlossen werden. Neben der Möglichkeit die Fondsauswahl der Altersvorsorge selbst zu treffen, sind Zuzahlungen in das Fonds-Rente Vermögen flexibel möglich.
Skandia Emerging Market Debt A3
Aufgelegt wurde der Skandia Emerging Market Debt A3 Fonds erst im August 2007, dennoch konnten bislang rund 57 Millionen US Dollar Fondsvolumen eingesammelt werden. Das Fondsmanagement investiert das Geld vornehmlich in Anleihen aus Schwellenländern. Wertpapiere in diesem Segment bieten auch in Krisenzeiten die Chance auf eine gute Performance, da sich das wirtschaftliche Wachstum in diesen Ländern zwar verlangsamen wird, die Einbrüche gegenüber den bereits etablierten Wirtschaftsräumen wie z.B. der USA oder auch West-Europa aber vergleichsweise gering sind.
Etwa 92 Prozent des Fondsvermögens sind in den Staatsanleihen investiert, der Rest wird als Barreserve vorgehalten und sorgt für die notwendige Liquidität. Das Fondsvermögen wird zum Zwecke des Risikoausgleichs in unterschiedlichen Ländern bzw. Kontinenten angelegt. Ein Fokus liegt in Anleihen der russischen Föderation, welche durch ihren Rohstoffreichtum in den letzten Jahren überdurchschnittlich von der Entwicklung der Rohstoffpreise profitiert haben. Ähnlich verhält es sich mit Anleinen (Renten) von süd- und mittelamerikanischen Staaten wie beispielsweise Venezuela, Brasilien oder Panama, auch hier boten steigende Rohstoffpreise eine gute Basis für wirtschaftlichen Aufschwung kompletter Volkswirtschaften.
Die „UniProfiRente“ ist ein für die private staatlich geförderte Riester-Rente eingeführter Fondssparplan. Angelegt werden die Beiträge in zwei Fonds: Uni Global (globaler Aktienfonds) und Uni Euro Renta (internationaler Rentenfonds). Beide in der UniProfiRente enthaltenen Fonds sind ausschüttend, allerdings werden die Erträge wiederangelegt und sind zudem in der Ansparphase steuerfrei. In den Fondsanteilen werden neben den Eigenbeiträgen auch die Ausschüttungen sowie die vom Staat gewährten Zulagen investiert. Für die Fonds sind Ausgabeaufschläge (für den Uni Global 5%, für den Uni Profi Renta 3%), eine pauschale Depotgebühr von 10,12€ jährlich und Verwaltungsgebühren fällig. Die Beiträge können monatlich, vierteljährlich oder sogar jährlich eingezahlt werden. Das Kapital ist Hartz-4 sicher, bei Bedarf sind Beitragspausen möglich.
Innerhalb der UniProfiRente wird von Aktien- zu Rentenfonds umgeschichtet
Die Anlagestrategie des Fondssparplans zeichnet eine hohe Flexibilität aus, da das Fondsmanagement sich stets an den aktuellen Finanzmarkt richtet und schnell auf Veränderungen reagiert. Gerät während der Ansparphase der Aktienmarkt ins Wanken, wird das Kapital der Anleger geschützt, indem es automatisch in den Rentenfonds umgeschichtet wird. Vier Jahre vor Ende der Ansparphase kann auch der Versicherte eine Umschichtung in den Rentenfonds veranlassen.
Vor Beginn der Rentenphase wird ein Teil des angesparten Vermögens vom Fondsmanagement in eine private Rentenversicherung, die dem Versicherten eine lebenslange monatliche Leibrente garantiert, umgeschichtet. Durch einen Übertrag auf den Altersvorsorgevertrag des Ehepartners kann das angesparte Fondsvermögen ohne Rückzahlung der Förderung vererbt werden.
Auch wenn beides ähnlich klingt, so ist ein Rentenfonds etwas anderes als eine Fonds-Rente.
Unter einem Rentenfonds versteht man einen Investmentfonds, der überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere investiert. Eine Fonds-Rente ist dagegen eine bestimmte Form der privaten Altersvorsorge, welche Vermögen aufbaut indem sie in verschiedene Investmentfonds investiert.
Rentenfonds Geldanlage in festverzinsliche Wertpapiere
Rentenfonds gelten als beliebte Anlageform für konservative Sparer. Der gute Ruf stammt aus der in der Vergangenheit relativ konstanten Wertentwicklung der in Rentenfonds enthaltenen Wertpapiere. Diese erzielten in den letzten Jahrzehnten durchschnittliche Renditen zwischen 5 und 6 Prozent pro Jahr, ohne ein ähnliches Risiko wie z.B. Aktienfonds aufzuweisen. Wenn es auch immer wieder schlechte Jahre für Rentenfonds gibt, so lohnt sich diese Form des Sparens insgesamt doch mehr als das Sparen auf einem Sparbuch oder Termingeldkonto. Rentenfonds haben – sofern sie in Euro ausgestellt sind und kein Währungsrisiko beinhalten - nur geringe Wertschwankungen, und werden daher zur Absicherung privater Vermögen für ältere Sparer empfohlen.
Fonds-Rente die private Rentenversicherung
Eine Fonds-Rente dagegen ist eine private Rentenversicherung, bei der die Beiträge des Versicherten während der Ansparphase in Investmentfonds angelegt werden. Das können sowohl Rentenfonds als auch Aktienfonds oder Immobilienfonds sein, bzw. Mischungen dieser Fondsarten. Je nachdem, wie sicherheitsorientiert der Sparer ist, unterliegen diese Investmentfonds starken Wertschwankungen, die sich zum Stichtag, wenn die Auszahlphase beginnt, direkt auf die Höhe der monatlichen Raten auswirken.
Die eingezahlten Beträge einer Fonds-Rente erhält man zu einem im Voraus bestimmten Datum in monatlichen Raten zurück, sollte zu diesem Zeitpunkt noch keine Rente notwendig sein, so lässt sich bei Fonds-Renten der Beginn der Altersrente teils flexibel um mehrere Jahre verschieben. Über das auf einen Rentenfonds eingezahlte Geld dagegen kann man jederzeit frei verfügen.
Die Möglichkeiten die zum Aufbau der eigenen Altersvorsorge bestehen sind vielseitig und werden teilweise wie z.B. die Riester-Rente sogar staatlich gefördert. Neben der in Deutschland seit Jahrzehnten äußerst beliebten Kapitallebensversicherung und dem Banksparplan zählt dazu auf jeden Fall auch der Investmentfondssparplan. Dient die Anlage in Investmentfonds dem Zwecke der privaten Altersvorsorge, dann wird dieses oftmals auch als Fonds-Rente bezeichnet.
Sicherheit der Fonds-Rente steigt mit der Spardauer
Grundsätzlich handelt es sich bei der Altersrente mit Fonds um eine relativ sichere Anlagemöglichkeit, allerdings sollte man dabei beachten, dass eine solche Fonds-Rente relativ langfristig angespart werden sollte um das Kapitalmarktrisiko, welches die Anlage in Aktien birgt, möglichst gut auszugleichen.
In der Realität wird mit der Fonds-Rente anders als bei anderen Rentenversicherungen direkt in Aktienfonds investiert. Teilweise haben Sparer sogar die Entscheidungsfreiheit in welche Fonds bzw. welche Art von Fonds die eigenen Rentenbeiträge investiert werden sollen. Je nach Fonds-Renten Anbieter wird teilweise sogar zwischen den verschiedenen Anlageklassen unterschieden. Dann haben Fonds-Renten-Sparer die Auswahl zwischen Geldmarktfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds und Aktienfonds. Hat der Kunden seine Auswahl getroffen und z.B. einen Fonds ausgewählt, der in deutsche Aktien investiert, dann kauft er mit seinen monatlichen Beiträgen jeweils neue Anteile an diesem Fonds im Rahmen eines Fondssparvertrages.
Fonds-Rente bietet im Vergleich höhere Renten-Chancen
Die Altersrente mit Fonds bietet für den Kunden im Vergleich zu anderen Altersvorsorgeprodukten einige Vorteile. Die Anlage ist, auch wenn sie in Aktienfonds getätigt wird, ab einer Laufzeit von mindestens 8 bis 10 Jahren recht sicher gegen zyklische Einflüsse (Cost-Average-Effect) und bietet zudem die Chance auf eine durchschnittliche Rendite von ca. 8-10 Prozent pro Jahr.
Ferner ist die Altersrente mit Fonds sehr flexibel, da der Anleger zum einen sein Kapital jederzeit durch Verkauf der Anteile verfügen kann, und zum anderen auch jederzeit in einen anderen Fonds wechseln kann. Am Ende der Vertragslaufzeit hat man zumeist die Möglichkeit, sich das gesamte Kapital in einer Summe auszahlen zu lassen, oder auch durch monatlich feste Zahlungen “verrenten” zu lassen.