27.12.2008
Wie wird die Wertentwicklung eines Fonds festgestellt?
Neben der Sicherheit einer Geldanlage interessieren sich die Anleger natürlich ebenso für die Rendite, welche man mit der Kapitalanlage erzielen kann. Besonders wichtig ist die Rendite, wenn man das Produkt als private Altersvorsorge nutzt, da man diese Anlage sehr langfristig tätigt.
Fonds-Rendite = Wertentwicklung inkl. Zinsen und Dividenden
Bei vielen Anlagen wie zum Beispiel festverzinslichen Wertpapieren ist die Rendite sehr offensichtlich anhand des Zinssatzes zu erkennen, bei anderen Anlageformen wie zum Beispiel den Investmentfonds ist die Rendite nicht sofort zu erkennen. Neben den Erträgen in Form von Zins- und Dividendenanteilen, die der Fonds an den Anleger ausschüttet, besteht der größte Teil der Gesamtrendite aus der Wertentwicklung des Fonds.
Jede Geldanlage eines Fonds wird jeden Tag neu bewertet
Nun stellt sich die Frage, wie diese Wertentwicklung des Fonds festgestellt wird. Auch wenn Fonds nicht an der Börse gehandelt werden, so stellt die Fondsgesellschaft bzw. die Depotbank dennoch täglich den aktuellen Wert des Fondsanteils fest. Dieses geschieht, indem man das Gesamtvermögen des jeweiligen Fonds, also der Bestand an Wertpapieren oder Immobilien (bei Immobilienfonds) inklusive aller Barreserven, durch die existierenden Fondsanteile dividiert. Als Ergebnis erhält man dann den Wert des einzelnen Fondsanteils. Investiert ein Fonds zum Beispiel in DAX-Aktien und steigen diese vom Kurs her, so steigt auch der Wert des Fonds-Vermögens und somit erhöht sich wiederum der Wert des einzelnen Fondsanteils. Um die Wertentwicklung über einen längeren Zeitraum festzustellen, schaut man sich dann einfach die einzelnen Tagespreise des Fondsanteils an.