Archiv für das Tag 'Fondsanteile'

Neben der Sicherheit einer Geldanlage interessieren sich die Anleger natürlich ebenso für die Rendite, welche man mit der Kapitalanlage erzielen kann. Besonders wichtig ist die Rendite, wenn man das Produkt als private Altersvorsorge nutzt, da man diese Anlage sehr langfristig tätigt.

Fonds-Rendite = Wertentwicklung inkl. Zinsen und Dividenden

Bei vielen Anlagen wie zum Beispiel festverzinslichen Wertpapieren ist die Rendite sehr offensichtlich anhand des Zinssatzes zu erkennen, bei anderen Anlageformen wie zum Beispiel den Investmentfonds ist die Rendite nicht sofort zu erkennen. Neben den Erträgen in Form von Zins- und Dividendenanteilen, die der Fonds an den Anleger ausschüttet, besteht der größte Teil der Gesamtrendite aus der Wertentwicklung des Fonds.

Jede Geldanlage eines Fonds wird jeden Tag neu bewertet

Nun stellt sich die Frage, wie diese Wertentwicklung des Fonds festgestellt wird. Auch wenn Fonds nicht an der Börse gehandelt werden, so stellt die Fondsgesellschaft bzw. die Depotbank dennoch täglich den aktuellen Wert des Fondsanteils fest. Dieses geschieht, indem man das Gesamtvermögen des jeweiligen Fonds, also der Bestand an Wertpapieren oder Immobilien (bei Immobilienfonds) inklusive aller Barreserven, durch die existierenden Fondsanteile dividiert. Als Ergebnis erhält man dann den Wert des einzelnen Fondsanteils. Investiert ein Fonds zum Beispiel in DAX-Aktien und steigen diese vom Kurs her, so steigt auch der Wert des Fonds-Vermögens und somit erhöht sich wiederum der Wert des einzelnen Fondsanteils. Um die Wertentwicklung über einen längeren Zeitraum festzustellen, schaut man sich dann einfach die einzelnen Tagespreise des Fondsanteils an.

Sparer haben inzwischen viele Auswahlmöglichkeiten, wenn sie nach Finanzprodukten für den langfristigen Vermögensaufbau suchen.

Häufig bietet es sich an in regekmässigen, d.h. z.B. monatlichen Raten kleine Summe innerhalb eines so genannten Sparplans zu einem kleinen Vermögen anzusammeln, sprich anzusparen. Dazu bieten Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften ganz verschiedene Arten von Sparplänen zur Auswahl. Eines dieser vor allem bei Jüngeren sehr beliebten da chancenreichen Anlageprodukte der Fondssparplan.

Mit Fondssparplan dauerhaft kleine Beiträge investieren

Wer mit Fonds sparen möchte, entscheidet sich häufig für einen Fondssparplan. Dabei wird in selbst festzulegenden, meist monatlichen Abständen eine vorher festgelegte Summe Geld in Investmentfondsanteile angelegt. Je nach aktuellem Wert des Fonds kauft ein Sparer dann mit jedem monatlichen Beitrag eine bestimmte Anzahl von Investmentfonds-Anteilen. Durch die dauerhaften aber gleichmäßig hohen Sparbeiträge werden in Zeiten schwacher Aktienmärkte überdurchschnittlich viele Fondsanteile erworben, in guten Börsenphasen steigt der Preis je Anteil und damit auch das angesammelte Vermögen des Sparers. Der so genannten Cost-Average Effekt bewirkt, dass sich über die Dauer des Sparplans gute und schlechte Börsenphasen ausgleichen und Fondssparplan Sparer einen durchschnittlichen Ertrag erzielen, der in der Vergangenheit oberhalb von Sparzinsen lag.

Fondssparplan einrichten ist einfach und schnell gemacht

Einen Fondssparplan einzurichten ist einfach. Im ersten Schritt müssen Sparer zunächst ein Depot bei einer Fondsgesellschaft oder Fondsbank (z.B. Frankfurt Fondsbank, ebase) eröffnen. Dieser Schritt kann immer häufiger online über das Internet bzw. die Homepage des Anbieters oder einer Vermittlers erfolgen. Im zweiten Schritt muss sich der Anleger dann für einen oder mehrere bestimmte Investmentfonds entscheiden, in die er zukünftig regelmäßig sein Kapital investieren möchte. Dabei gilt es Mindestanlagesummen zu beachten, die häufig 25,- Euro bis 50,- Euro pro Monat oder auch Quartal betragen und somit eigentlich jedem Sparer aufzubringen sind.

Ist dieses geschehen, wird im Rahmen des Fondssparplan eine Art Dauerauftrag eingerichtet. Das bedeutet, der Kunde ermächtigt und beauftragt die Fondsgesellschaft, im festgelegten Rhythmus für einen bestimmten Betrag spezielle Fondsanteile zu erwerben. Der Kauf der Fonds-Anteile erfolgt automatisch, sodass sich der Kunde nicht mehr darum kümmern muss. Der entsprechende Geldbetrag wird vom Konto des Kunden abgebucht und die davon erworbenen Fondsanteile werden dann in das Fondsdepot eingebucht.

Wer Geld braucht kann Guthaben während der Laufzeit auflösen

Der Fondssparplan zeichnet sich unter anderem durch eine sehr große Flexibilität aus, da die Anteile jederzeit wieder verkauft werden können, oder auch in andere Fonds umgeschichtet werden können. Zudem kann man die Anlage ab einer bestimmten Spardauer auch als relativ sicher bezeichnen, wobei die Rendite besonders bei Aktienfonds ohnehin zu den höchsten im Sparplan-Bereich überhaupt zählt.