Archiv für das Tag 'Fonds'

 

Bei Versicherungen und weiteren Anbieter von Fonds-Renten ist er der beliebteste Fonds von allen. Mittlerweile 36 Gesellschaften haben den Fidelity European Growth Fonds (ISIN LU0048578792)  in die angebotene private Rentenversicherung aufgenommen und zeigen damit, welchen Stellenwert das „Flagschiff“ der Fondsgesellschaft Fidelity Funds nach wie vor besitzt. Auch wenn nach Managementwechseln und mittelmäßiger Performance der Lack des einstmals unangefochtenen Top Fonds ein bisschen angekratzt ist, so wissen professionelle Anleger dennoch dessen nach wie vor große Qualität zu schätzen.

Gerade in Zeiten großer wirtschaftlicher Unsicherheiten greifen auch professionelle Investoren gerne auf Altbewährtes und krisenerprobtes zurück. Dass das Fidelity European Growth Fondsmanagement sich auch in weniger guten Marktumfeldern bewährt hat, ist an der langjährigen Performance des Europa-Aktienfonds abzulesen, während der Gesamtmarkt seit 1999 in der Summe um 7,95 Prozent nachgegeben hat, erzielten Anleger des Fidelity Europa Fonds im gleichen Zeitraum ein Plus von 56,53 Prozent, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 4,58 Prozent entspricht. Nicht üppig, aber weit über dem, was man mit Festgeld, Tagesgeld oder anderen Anlageprodukten innerhalb des gleichen Zeitraums bei gleicher Flexibilität zu erzielen vermochte.

Eine konstante Anlagestrategie lohnt also – nicht nur für die Kunden der privaten Rentenversicherung, die in diesen Fidelity Fonds investieren werden, sondern auch für die Fondsgesellschaft Fidelity selbst. Vertrauen erwirbt man am Besten in schlechten Zeiten und dazu gibt es derzeit eine wirklich gute Gelegenheit.

Der Fidelity Funds - European Growth A (ISIN LU0048578792) ist ein Aktienfonds, dessen Fondsmanagement vorwiegend in Unternehmen mit Wachstumsaussichten (Growth) des europäischen Kontinents investiert.

Der unter Leitung des erfahrenen Fondsmanagers Alexander Scurlock aktiv gemanagte Fonds strebt einen langfristigen Kapitalzuwachs durch eine gezielte, branchenunabhängige Auswahl der Werte im Portfolio an. Scurlock verfolgt zusammen mit seinem Team die Analysestrategie des Bottom-Up-Ansatzes, d.h. es werden zunächst Wachstumspotenziale eines betreffenden Unternehmens beleuchtet, bevor dann die entsprechende Branche und der Gesamtmarkt beurteilt werden.

Den Anlageschwerpunkt (knapp die Hälfte des Fonds-Portfolios) bilden kleinere und mittlere Unternehmen, in denen das Fondsmanagement Werte und Wachstumspotenziale erkennt.

Nach Branchen gewichtet, entfallen unter anderem derzeit etwa 25% auf Finanzwerte, etwa 16% auf den Gesundheitssektor, etwa 11% auf den Bereich Telekommunikation und etwa 10% auf den Energiesektor. Mehr als zwei Drittel des Fondsvermögens legt der Fonds derzeit in den großen europäischen Wirtschaftsnationen, d.h. in Großbritannien, Schweiz, Deutschland und in Frankreich an. Zu den am stärksten gewichteten Unternehmen gehören im Moment Vodafone, Roche, Royal Dutch Shell oder auch die Münchener Rück.

Die Fondsgesellschaft Fidelity gehört über Jahrzehnte hinweg zu den größten und besonders erfahrenen Fondsgesellschaften weltweit. Regelmäßig werden die Fonds von Fidelity von Analysten und Rating-Agenturen mit Bestnoten ausgezeichnet.

Pefalu

Was ist ein Fonds?

Fonds, wie Investmentfonds als Kurzform häufig genannt werden, ist ein Begriff aus der Finanzwelt, der im Zusammenhang mit renditestarken Anlagemöglichkeiten immer wieder fällt. Es grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Fonds: Offene und geschlossene Fonds. Während offene Fonds immer neues Anlagevermögen aufnehmen und Anleger jederzeit ihre Anteile jederzeit zurückgeben können, werden geschlossene Fonds für Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse geschlossen. Geschlossene Fonds laufen meist über eine bestimmte Dauer, während offene Fonds meist unbegrenzt laufen.

Offene und geschlossene Fonds unterscheiden sich deutlich

Aber nicht nur in Punkto Laufzeit und Verfügbarkeit unterscheiden sich die beiden Fondsarten. Auch unter Risikogesichtspunkten gibt es Unterschiede. Geschlossene Fonds ermöglichen meist keine so breite Diversifikation (Verteilung des Anlagerisiko auf verschiedene Wertanlagen) wie offene Fonds. Vielmehr investieren sie oft nur in ein oder einige wenige Projekte. Ein geschlossener Immobilienfonds kann zum Beispiel nur für die Finanzierung eines einzigen Einkaufszentrums aufgelegt werden. Sollte ein Investment im geschlossenen Fonds unrentabel sein, hat dies nachhaltige Konsequenzen auf die Rendite der Anlage.

Mit Einführung der Abgeltungssteuer bieten Fonds-Renten Vorteile

Steuerlich betrachtet sind Investmentfonds besonders bis zum Ablauf des Jahres 2008 interessant (gewesen). Unter Beachtung der einjährigen Spekulationsfrist konnten Kursgewinne aus Fondsanlagen nämlich steuerfrei vereinnahmt werden. Dieses Privileg entfällt mit der Einführung der Abgeltungssteuer. Bei Investitionen ab dem 1. Januar 2009 müssen sämtliche Erträge mit der Abgeltungssteuer versteuert werden. Damit macht es steuerlich keinen Unterschied mehr, ob eine Investition für 2 Wochen oder 15 Jahre getätigt wird. Da Investitionen in Fonds meist sehr langfristiger Natur sein sollten, ergeben sich hieraus analog von Banksparplänen Nachteile durch die Besteuerung der Zwischenerlöse. Dennoch sind Fonds unter Renditegesichtspunkten eine interessante Assetklasse auch und sogar sehr im Hinblick auf die private Altersvorsorge bei z.B. Riester-Rente oder Basis-Rente (Rürup-Rente).

Im Zeichen der derzeitigen Finanzkrise suchen die meisten Anleger nach sicheren Produkten, die sie auch im Rahmen der privaten Altersvorsorge nutzen können. Am Finanzmarkt gibt es für diesen Bereich einige Produktangebote, zum Beispiel die Anlage in Investmentfonds. Der Kunde hat hier die Möglichkeit im Rahmen von Fonds-Sparverträgen bzw. so genannten Fonds-Renten, regelmäßig Fondsanteile zu erwerben und somit ein Vermögen für die spätere zusätzliche Rentenzahlung aufzubauen. Im Zusammenhang mit der Anlage in Fonds wird auch immer wieder der Begriff des Sondervermögens genannt. Fonds gelten hinsichtlich des Bonitätsrisikos als sehr sicher, weil sie kein Emittentenrisiko haben, wie zum Beispiel alle Schuldverschreibungen.

Kundeneinlagen und Unternehmensvermögen werden getrennt

Das Vermögen der Anleger, also die Kapitalbeiträge, die dem Fonds in Form von Anteilskäufen zufließen, muss getrennt von dem eigenen Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt werden. Dieses getrennt verwaltete Vermögen wird dann als Sondervermögen bezeichnet. Die Fondsgesellschaft kann sich dabei nicht aussuchen, ob sie das Vermögen der Anleger getrennt verwahrt oder nicht, sondern es handelt sich dabei um eine gesetzliche Auflage in Deutschland, welche durch das Kapitalanlagegesetz besteht.

Sondervermögen schützt Anleger gegen Insolvenz der Bank

Der große Vorteil für den Anleger ist die Sicherheit dieses Sondervermögens, denn sollte die Fondsgesellschaft einmal nicht mehr liquide sein oder gar Insolvenz anmelden müssen, so fällt das Sondervermögen nicht in die Insolvenzmasse und kann wieder an den Kunden zurück gezahlt werden. Aus dieser Sicht ist die Anlage in Fonds als Altersvorsorge also sehr sicher.

Ab dem nächsten Jahr werden Kapitaleinkünfte pauschal besteuert, ab 2009 gilt die Abgeltungssteuer und soll ihrer Bestimmung gemäß, die Erträge auf Zinsen, Dividenden oder auch aus Kursgewinnen einheitlich besteuern. Von dieser Neuregelung sind neben Aktien und Sichteinlagen (Girokonto, Tagesgeldkonto, Sparbuch) vor allem auch Investmentfonds betroffen.

Spekulationsfrist entfällt – ab 2009 gilt: 25% auf Alles

Waren die Kursgewinne aus der Fondsanlage bisher ab einer Haltedauer von 12 Monaten steuerfrei, so fallen auch diese Kursgewinne ab dem nächsten Jahr unter die Abgeltungssteuer und müssen unabhängig von der Haltedauer versteuert werden. Auch Einkünfte wie Zinsen oder Dividenden als Anteil am Gesamtertrag des Fonds müssen nach wie vor versteuert werden, selbst wenn der Fonds thesaurierend ist, also die Erträge gar nicht ausschüttet, weil man von der so genannten Zuflussfiktion ausgeht.

Zunächst einmal wird die Anlage in Fonds und die Nutzung als Fonds-Sparplan für den Vermögensaufbau also unattraktiver als bisher, weil eben die Kursgewinne nicht mehr steuerfrei sind. Da aber eigentlich alle Geldanlage Varianten derselben Steuer unterliegen, werden Vorteile oder Nachteile an dieser Stelle nicht mehr so ins Gewicht fallen wie bisher.

Mit Fondssparplan und Zweitdepot gegen die Abgeltungssteuer

Dennoch haben Anleger zwei Möglichkeiten, der Abgeltungssteuer auch im Rahmen eines Fonds-Sparplans zumindest teilweise zu “entkommen”. Zum Einen könnte man in die so genannten Dachfonds investieren, da deren Umschichtungen in andere “Unterfonds” nicht von der Abgeltungssteuer betroffen sind, da diese Umschichtungen nicht als Kauf und Verkauf “gewertet” werden. Der aus dem Verkauf eines Fonds resultierende Kursgewinn bleibt also zunächst steuerfrei. Erst mit der tatsächlichen Ausschüttung der Gewinne tritt die Steuerpflicht ein. Zum anderen kann der Kunde jetzt “noch schnell” in Fonds investieren, denn wer bis zum 31.12.2008 noch Fondsanteile erwirbt, genießt einen Bestandsschutz. Das bedeutet, die anfallenden Kursgewinne aus diesem in 2008 aufgebauten Bestand sind auch nach Eintritt der Abgeltungssteuer noch steuerfrei.

Sparer haben inzwischen viele Auswahlmöglichkeiten, wenn sie nach Finanzprodukten für den langfristigen Vermögensaufbau suchen.

Häufig bietet es sich an in regekmässigen, d.h. z.B. monatlichen Raten kleine Summe innerhalb eines so genannten Sparplans zu einem kleinen Vermögen anzusammeln, sprich anzusparen. Dazu bieten Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften ganz verschiedene Arten von Sparplänen zur Auswahl. Eines dieser vor allem bei Jüngeren sehr beliebten da chancenreichen Anlageprodukte der Fondssparplan.

Mit Fondssparplan dauerhaft kleine Beiträge investieren

Wer mit Fonds sparen möchte, entscheidet sich häufig für einen Fondssparplan. Dabei wird in selbst festzulegenden, meist monatlichen Abständen eine vorher festgelegte Summe Geld in Investmentfondsanteile angelegt. Je nach aktuellem Wert des Fonds kauft ein Sparer dann mit jedem monatlichen Beitrag eine bestimmte Anzahl von Investmentfonds-Anteilen. Durch die dauerhaften aber gleichmäßig hohen Sparbeiträge werden in Zeiten schwacher Aktienmärkte überdurchschnittlich viele Fondsanteile erworben, in guten Börsenphasen steigt der Preis je Anteil und damit auch das angesammelte Vermögen des Sparers. Der so genannten Cost-Average Effekt bewirkt, dass sich über die Dauer des Sparplans gute und schlechte Börsenphasen ausgleichen und Fondssparplan Sparer einen durchschnittlichen Ertrag erzielen, der in der Vergangenheit oberhalb von Sparzinsen lag.

Fondssparplan einrichten ist einfach und schnell gemacht

Einen Fondssparplan einzurichten ist einfach. Im ersten Schritt müssen Sparer zunächst ein Depot bei einer Fondsgesellschaft oder Fondsbank (z.B. Frankfurt Fondsbank, ebase) eröffnen. Dieser Schritt kann immer häufiger online über das Internet bzw. die Homepage des Anbieters oder einer Vermittlers erfolgen. Im zweiten Schritt muss sich der Anleger dann für einen oder mehrere bestimmte Investmentfonds entscheiden, in die er zukünftig regelmäßig sein Kapital investieren möchte. Dabei gilt es Mindestanlagesummen zu beachten, die häufig 25,- Euro bis 50,- Euro pro Monat oder auch Quartal betragen und somit eigentlich jedem Sparer aufzubringen sind.

Ist dieses geschehen, wird im Rahmen des Fondssparplan eine Art Dauerauftrag eingerichtet. Das bedeutet, der Kunde ermächtigt und beauftragt die Fondsgesellschaft, im festgelegten Rhythmus für einen bestimmten Betrag spezielle Fondsanteile zu erwerben. Der Kauf der Fonds-Anteile erfolgt automatisch, sodass sich der Kunde nicht mehr darum kümmern muss. Der entsprechende Geldbetrag wird vom Konto des Kunden abgebucht und die davon erworbenen Fondsanteile werden dann in das Fondsdepot eingebucht.

Wer Geld braucht kann Guthaben während der Laufzeit auflösen

Der Fondssparplan zeichnet sich unter anderem durch eine sehr große Flexibilität aus, da die Anteile jederzeit wieder verkauft werden können, oder auch in andere Fonds umgeschichtet werden können. Zudem kann man die Anlage ab einer bestimmten Spardauer auch als relativ sicher bezeichnen, wobei die Rendite besonders bei Aktienfonds ohnehin zu den höchsten im Sparplan-Bereich überhaupt zählt.