11.06.2009
Riester-Rente beliebt trotz Krise
Finanzkrise hin, Wirtschaftskrise her, die die Riester-Rente erfreut sich einer ungebrochenen Beliebtheit. Mittlerweile 12,4 Mio. Deutsche haben sich für diese Form der privaten Altersvorsorge entschieden und werden damit für das eigene Alter zusätzlich zu der gesetzlichen Rente, finanziell vorsorgen. Ob und wann die weiteren etwa 15 Mio. Riester-Rente berechtigten auch für eine solche Vorsorge zu begeistern sein wird ist unklar, klar ist aber, dass die Wirtschaftskrise keinen Nachfrageeinbruch bei dieser Form der staatlich geförderten Altersvorsorge bewirkt hat.
Mit 260.000 neuen Riester-Rente Kunden steigert die Versicherungswirtschaft die Anzahl der Kunden zum ersten Quartal des Jahres auf 12,4 Mio. Im gleichen Zug steigen auch die staatlichen Zulagen auf einen neuen Rekordwert von 1,6 Mrd. Euro an. Dass private Vorsorge absolut notwendig ist, scheint unbestritten. Ob diese Vorsorge aber ausgerechnet durch eine Riester-Rente gedeckt werden muss, oder ob sich vielleicht andere Vorsorgewege wie Lebensversicherung, Bausparplan, Wohneigentum oder Wohn-Riester besser eignen ist eine Frage, die jeder mit sich und ggf. seinem Berater zu beantworten hat.
Klar scheint allerdings, dass das Konzept der Riester-Rente aus den Kinderschuhen erwachsen ist und zu einem Siegeszug angesetzt hat, den vor wenigen Jahren niemand für möglich gehalten hätte, niemand aus vielleicht seinem Namenspaten, Walter Riester.